Die Navigationsgebiete und ihre Anforderungen verstehen
Bevor Sie Ihre Sicherheitsausrüstung zusammenstellen, müssen Sie Ihr übliches Navigationsgebiet identifizieren. Die französischen Vorschriften definieren vier verschiedene Gebiete, jedes mit seinen eigenen Anforderungen an die Ausrüstung.
Die vier Navigationszonen
Grundlegende Navigation: bis zu 2 Seemeilen von einem Schutzort entfernt
Ideal für Familienausflüge in Küstennähe, Küstenfischen oder Sonntagsausflüge. Beispiel: ein Ausflug vom Bassin d'Arcachon zur Banc d'Arguin.
Küstennavigation: 2 bis 6 Meilen von einem Schutzort entfernt
Ermöglicht es Ihnen, Ihren Aktionsradius zu vergrößern und dabei in angemessener Entfernung zur Küste zu bleiben. Beispiel: Fahrt von Cannes zu den Îles de Lérins oder zwischen La Rochelle und der Île de Ré.
Halb-Hochseeschifffahrt: 6 bis 60 Seemeilen von einem Schutzort entfernt
Für erfahrene Segler, die sich deutlich von der Küste entfernen. Typisch: eine Überfahrt von Toulon nach Calvi oder von Nizza nach Sardinien.
Hochseeschifffahrt: mehr als 60 Seemeilen von einem Schutzort entfernt
Nur für Hochseesegeln und Ozeanüberquerungen. Beispiel: Atlantiküberquerung oder Segeln zu den Azoren.
Was ist ein „Schutzort”?
Ein Schutzort ist ein Ort, an dem Sie im Falle eines Problems anlegen können: ein Hafen, ein Yachthafen, eine geschützte Bucht. Er ist Ihr Bezugspunkt, um die Entfernung zu messen und Ihr Segelgebiet zu bestimmen.
Die Division 240: der rechtliche Rahmen
Seit 2008 regelt die Division 240 die Sicherheit von Sportbooten mit einer Länge von weniger als 24 Metern. Die letzte Aktualisierung vom Mai 2019 hat bestimmte Regeln präzisiert und neue Anforderungen eingeführt, insbesonderedie Verpflichtung zum Einbau eines fest installierten UKW-Funkgeräts in halbhoher See.
Diese Vorschrift gilt für alle Freizeitboote, egal ob neu oder gebraucht, und legt genau fest, welche Ausrüstung je nach Ihrem Navigationsgebiet vorgeschrieben ist.
Ein Skipper wird für die Sicherheit aller Personen anBord verantwortlich gemacht und muss sicherstellen, dass die Ausrüstung den Vorschriften entspricht, in gutem Zustand und jederzeit zugänglich ist.
Die Grundausstattung für alle Segler
Bestimmte Ausrüstungsgegenstände sind unabhängig von Ihrem Segelgebiet unverzichtbar. Sie bilden Ihre erste Verteidigungslinie im Falle eines Unfalls.
Rettungswesten: Ihre erste Verteidigungslinie
Die Rettungsweste (oder individuelle Schwimmhilfe – EIF) ist die wichtigste Sicherheitsausrüstung. Sie müssen über eine ausreichende Anzahl für alle Passagiere an Bord verfügen, und jede Weste muss an die Körperform ihres Benutzers angepasst sein.
Auftriebsnormen je nach Ihrem Segelgebiet:
- 50 Newton: Auftriebshilfe für Fahrten bis zu 2 Seemeilen von einem Schutzort entfernt (Grundzone)
- 100 Newton: Rettungsweste für Fahrten bis zu 6 Meilen von einem Schutzort entfernt (Küstenbereich)
- 150 Newton: Rettungsweste für alle Segelgebiete
- Mindestens 100 Newton für Kinder unter 30 kg, unabhängig von der Entfernung
Schaumstoffwesten bieten dauerhaften Auftrieb ohne Wartungsaufwand und sind ideal für Kinder und einfache Segeltörns. Sie sind zwar sperriger, aber unter allen Umständen zuverlässig.
Aufblasbare Schwimmwesten (manuell oder automatisch) sind bequem und unauffällig, perfekt für die Küsten- und Hochseeschifffahrt, erfordern jedoch eine jährliche Überprüfung der CO2-Kartusche und des Auslösesystems.
Alle unsere Schwimmwesten sind CE-zertifiziert und entsprechen der Norm NF-EN 12402.
Leuchtvorrichtung: Bleiben Sie unter allen Umständen sichtbar
Bei einem Sturz ins Meer oder einer Panne bei Nacht kann Sichtbarkeit Ihr Leben retten. Sie müssen über eine Leuchtvorrichtung mit einer Mindestbetriebsdauer von 6 Stunden verfügen.
Moderne LED-Technologien bieten eine hervorragende Autonomie und hohe Zuverlässigkeit. Bevorzugen Sie wasserdichte Modelle mit IPX7- oder IPX8-Zertifizierung, die auf ihre Untertauchfestigkeit getestet wurden.
Wie wählt man die richtigen Navigationslichter für sein Boot aus?
Feuerlöscher: Brände verhindern und bekämpfen
Ein Brand an Bord ist eine der gefährlichsten Situationen auf See. Ihre Feuerlöscher müssen leicht zugänglich und für die auf Ihrem Boot vorhandenen Risiken geeignet sein.
Wie viele Feuerlöscher und wo sollen sie angebracht werden?
Bei Schiffen mit CE-Kennzeichnung befolgen Sie die Empfehlungen des Herstellers im Benutzerhandbuch.
Bei Schiffen ohne CE-Kennzeichnung hängt die Kapazität von Ihrem Motor ab:
- Außenbordmotor >120 kW (160 PS): Feuerlöscher mit einer Gesamtkapazität von 34B in weniger als 1 Meter Entfernung vom Steuerstand (Boote <10 m) oder 2,5 Metern (Boote >10 m)
- Innenbordmotor <120 kW: Feuerlöscher mit einer Kapazität von 34B, die über eine verschließbare Öffnung im Motorraum zugänglich sind
- Innenbordmotor >120 kW: Feuerlöscher mit einer Kapazität von 68B oder fest installiertes System
Ihre Feuerlöscher müssen mit „NF EN 3” gekennzeichnet und durch ein sichtbares Piktogramm gekennzeichnet sein, wenn sie in einem geschlossenen Raum aufbewahrt werden.
Unser Tipp: Überprüfen Sie den Druck jährlich (Manometer im grünen Bereich) und ersetzen Sie die Feuerlöscher gemäß den Empfehlungen des Herstellers (in der Regel alle 5 bis 10 Jahre).
Entwässerungsmittel: Reaktion auf eindringendes Wasser
Selbst bei ruhiger See kann Ihr Boot Wasser aufnehmen (Regen, Wellen, Leck). Sie müssen über wirksame Entwässerungsmittel verfügen:
- Einen Eimer (Fassungsvermögen 10-15 Liter, je nach Größe des Bootes)
- Eine Schöpfkelle, um das Wasser schnell zu entfernen
- Eine Handpumpe (oder Pinoche) für größere Mengen
Diese Ausrüstung muss leicht zugänglich sein und an einem Ort aufbewahrt werden, der der gesamten Besatzung bekannt ist. Passen Sie die Größe der Ausrüstung an die Größe Ihres Bootes an: Für ein 5 Meter langes Festrumpfschlauchboot reicht ein kleiner Eimer, während für ein 10 Meter langes Segelboot eine größere Ausrüstung erforderlich ist.
Ausrüstung entsprechend Ihrem Segelgebiet
Nachdem Sie nun die Grundausrüstung kennen, schauen wir uns an, wie Sie Ihre Ausrüstung entsprechend Ihrem üblichen Segelgebiet vervollständigen können.
Grundlegende Navigation (0–2 Seemeilen): Das Wichtigste für den Einstieg
Vollständige Checkliste der vorgeschriebenen Ausrüstung:
- 50N -Rettungswesten (eine pro Person, an die Körpergröße angepasst)
- Leuchtvorrichtung mit mindestens 6 Stunden Betriebsdauer
- Für Ihren Motor geeigneter(e)Feuerlöscher
- Entwässerungs mittel (Eimer, Schöpfkelle, Handpumpe)
- Abschleppvorrichtung (Abschleppseil)
- An Ihre Region angepassteAnkerleine
- Gezeitenkalender für Ihr Gebiet
- Nationalflagge (bei Fahrten außerhalb der Hoheitsgewässer)
Diese Ausstattung eignet sich perfekt für kleine Boote (Beiboote, Festrumpfschlauchboote, kleine Motorboote), die in unmittelbarer Küstennähe bleiben. Die Ausrüstung ist minimal, aber für kurze Ausfahrten bei günstigen Wetterbedingungen ausreichend.
Küstenfahrt (2-6 Seemeilen): Erweiterung des Aktionsradius
In Küstengewässern ergänzen Sie die Grundausstattung um folgende Elemente:
Zusätzliche obligatorische Ausrüstung:
- Mittel zum Auffinden einer Person im Meer: Rettungsring oder Hufeisen mit Umkehrleuchte, Leuchtstange
- Magnetkompass zur Orientierung
- 3 rote Handfeuer (Notsignale)
- Aktuelle amtlicheSeekarten Ihres Navigationsgebiets
- Befeuerungssystem mit den dazugehörigen Vorschriften (in Papierform oder elektronisch)
- Internationale Vorschriften zur Verhütung von Zusammenstößen auf See (RIPAM)
- Rettungswesten: Sie können 50N-Westen behalten, wenn Sie diese ständig tragen, oder 100N-Westen an Bord lagern (neue Bestimmung 2019).
Unsere Empfehlung für Ortungsgeräte: Bevorzugen Sie eine Hufeisenboje, die mit einem Umkehrfeuer ausgestattet ist und mit einer Teleskopstange mit Leuchtfackel verbunden ist. Diese Konfiguration bietet maximale Sichtbarkeit bei Tag und Nacht. Befestigen Sie das Ganze am Heck oder an den Relings, damit es sofort griffbereit ist.
Halbhochseesegeln (6-60 Seemeilen): Vorbereitung auf das offene Meer
Die Entfernung von der Küste erfordert eine ausgefeiltere Ausrüstung und eine größere Autonomie. Die Vorschriften werden strenger.
Zusätzliche vorgeschriebene Ausrüstung:
- Rettungsinsel (Kapazität ≥ Anzahl der Personen an Bord)
- 3 Leuchtraketen + 2 schwimmende Rauchfackeln (oder fest installiertes UKW-Funkgerät, siehe unten)
- Fest installiertes VHF-Funkgerät ASN (Very High Frequency – seit 2019 VORGESCHRIEBEN)
- AktuellesFeuerbuch (Identifizierung der Lichtsignale)
- Ausrüstung zur Positionsbestimmung (GPS, Sextant, geeignete Karten)
- Möglichkeit zum Empfang von Wetterberichten (VHF, Radio, Satellitenanwendung)
- Logbuch (in Papierform oder elektronisch)
- Auffanggurt + Sicherungsleine für jede Person an Bord
- VollständigerErste-Hilfe-Kasten
- Schwimmwesten mit mindestens 100 N Auftrieb (150 N empfohlen)
Die vorgeschriebene Ausrüstung entspricht dem gesetzlichen Mindeststandard. Für eine komfortable und sichere Halbhochseeschifffahrt empfehlen wir außerdem: Überlebensanzüge, Notverpflegung, manuellen Entsalzer, Signalspiegel und ein EPIRB (auch wenn dieses erst ab einer Entfernung von 60 Seemeilen vorgeschrieben ist).
Hochseeschifffahrt (60+ Seemeilen): Sicherheit auf hoher See
Jenseits von 60 Seemeilen sind Sie außerhalb der Reichweite schneller Rettungsmaßnahmen. Die Luftrettung übernimmt die Aufgabe, und Ihre Kommunikationsausrüstung wird lebenswichtig.
Zusätzliche vorgeschriebene Ausrüstung:
- Cospas-Sarsat 406 MHzEPIRB-Notfunkbake (Satellitenortung)
- Tragbares UKW-Funkgerät zur Kommunikation mit der Luftrettung
Wie wählt man ein tragbares UKW-Funkgerät für das Boot aus?
Dringend empfohlene Zusatzausrüstung:
- Überlebensanzug für jedes Besatzungsmitglied
- Überlebensrationen (Wasser, energiereiche Nahrung)
- Manueller Entsalzungsapparat
- Überlebensangelausrüstung
- Umfangreiche medizinische Ausrüstung mit Antibiotika
Lagerung und Wartung: das Wesentliche
Ihre Ausrüstung ist nur dann von Nutzen, wenn sie zugänglich und funktionsfähig ist und die gesamte Besatzung mit ihr vertraut ist.
Die goldenen Regeln der Lagerung:
- Sauberer, trockener und wasserdichter Ort (wasserdichte Taschen oder Kisten)
- Fern von Maschinen und Wärmequellen
- Frei von Ölflecken
- Schnell zugänglich, ohne andere Ausrüstungsgegenstände abbauen zu müssen
- Allen Passagieren an Bord bekannt
Niemals im Motorraum (außer bei fest installierten Feuerlöschern). Wenn Sie im Innenraum nicht genügend Platz haben, verwenden Sie wasserdichte Deckboxen oder fest verstaute wasserdichte Taschen.
Überprüfen Sie Ihre Ausrüstung vor jeder Saison und nach jeder längeren Fahrt.
Wichtige Kontrollpunkte:
- Feuerlöscher: Druck, Verfallsdatum
- Schwimmwesten: CO2-Kartuschen, automatische Auslösung, Zustand der Gurte
- Leuchtraketen und Rauchpatronen: Verfallsdatum (4 Jahre)
- UKW-Funkgerät: Batterien, Sendetest
- Rettungsinsel: jährliche Überprüfung in einer zugelassenen Station erforderlich
- Verbandskasten: Verfallsdatum der Medikamente
Führen Sie ein Kontrollheft (in Papierform oder digital) mit den Daten der Überprüfungen und des Austauschs.
Vor jeder Fahrt, auch mit erfahrenen Seglern:
- Zeigen Siedie Position jeder Ausrüstung
- Erklären Sie die Verwendung (Feuerlöscher, UKW-Funkgerät, Schwimmweste)
- Benennen Sie einen für die Sicherheit verantwortlichen Bootsführer
- Führen Sie mindestens einmal pro Saison eine Übung „Mann über Bord” durch.
Zusammenfassung: Ihre Übersichtstabelle nach Bereichen
| Ausrüstung | Grundausstattung (0-2 m) | Küsten (2-6 m) | Halbhochsee (6-60 m) | Hochsee (60 m+) |
| Rettungswesten | 50N | 50N getragen oder 100N gelagert | Mindestens 100 N (150 N empfohlen) | 100N min (150N empfohlen) |
| Leuchtvorrichtung | ✅ 6 Stunden Betriebsdauer | ✅ 6 Stunden Betriebsdauer | ✅ 6 Stunden Betriebsdauer | ✅ 6 Stunden Betriebsdauer |
| Feuerlöscher | ✅ Je nach Motorisierung | ✅ Je nach Motorisierung | ✅ Je nach Motorisierung | ✅ Je nach Motorisierung |
| Mittel zur Trocknung | ✅ Eimer, Schöpfkelle, Pumpe | ✅ Eimer, Schöpfkelle, Pumpe | ✅ Eimer, Schöpfkelle, Pumpe | ✅ Eimer, Schöpfkelle, Pumpe |
| Abschleppmittel | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ |
| Ankerleine | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ |
| Gezeitenkalender | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ |
| Nationalflagge | ✅ (außerhalb französischer Gewässer) | ✅ (außerhalb französischer Gewässer) | ✅ (außerhalb französischer Gewässer) | ✅ (außerhalb französischer Gewässer) |
| Persönliche Ortung auf See | ❌ | ✅ Boje + Leuchtfeuer | ✅ Boje + Leuchtfeuer | ✅ Boje + Licht |
| Magnetkompass | ❌ | ✅ | ✅ | ✅ |
| 3 rote Lichter | ❌ | ✅ | ✅ | ✅ |
| Seekarten | ❌ | ✅ | ✅ | ✅ |
| Befeuerungssystem | ❌ | ✅ + Vorschriften | ✅ + Vorschriften | ✅ + Vorschriften |
| RIPAM | ❌ | ✅ | ✅ | ✅ |
| Rettungsfloß | ❌ | ❌ | ✅ | ✅ |
| Fallschirmraketen (3) | ❌ | ❌ | ✅ | ✅ |
| Rauchpatronen (2) | ❌ | ❌ | ✅ | ✅ |
| Fest installiertes VHF-ASN | ❌ (empfohlen) | ❌ (empfohlen) | ✅ Obligatorisch | ✅ |
| Feuerbuch | ❌ | ❌ | ✅ | ✅ |
| Material zur Bestandsaufnahme | ❌ | ❌ | ✅ GPS/Sextant | ✅ GPS/Sextant |
| Wetterempfang | ❌ | ❌ | ✅ | ✅ |
| Logbuch | ❌ | ❌ | ✅ | ✅ |
| Gurtzeug + Leine | ❌ | ❌ | ✅ Pro Person | ✅ Pro Person |
| Erste-Hilfe-Set | ❌ | ❌ | ✅ Komplett | ✅ Vollständig |
| EPIRB-Bake 406 MHz | ❌ | ❌ | ❌ (empfohlen) | ✅ Obligatorisch |
| Tragbares UKW-Funkgerät | ❌ | ❌ | ❌ (empfohlen) | ✅ Obligatorisch |
FAQ: Ihre Fragen zur Sicherheit auf See
Ist VHF auf meinem Boot vorgeschrieben?
Ein fest installiertes UKW-Funkgerät mit DSC ist nur in halb-offenen Gewässern (6-60 Seemeilen) und auf hoher See (60+ Seemeilen) vorgeschrieben. In Binnen- und Küstengewässern ist es nicht vorgeschrieben, wird jedoch dringend empfohlen, um Rettungsdienste zu kontaktieren und Wetterberichte zu empfangen.
Welche Rettungsweste ist für ein Kind mit einem Gewicht von 25 kg vorgeschrieben?
Kinder unter 30 kg müssen unabhängig vom Segelgebiet eine Schwimmweste mit mindestens 100 Newton tragen. Achten Sie darauf, dass die Schwimmweste gut an die Körperform des Kindes angepasst ist (Brustumfang, Einstellungen).
Wie viele Feuerlöscher muss ich an Bord haben?
Die Anzahl und Kapazität hängen von Ihrem Motor ab:
- Außenbordmotor >120 kW: Feuerlöscher insgesamt 34B
- Innenbordmotor <120 kW: Feuerlöscher insgesamt 34B
- Innenbordmotor >120 kW: Feuerlöscher insgesamt 68B oder fest installiertes System
Beachten Sie die Empfehlungen des Herstellers, wenn Ihr Boot CE-gekennzeichnet ist.
Ist mein Boot CE-gekennzeichnet?
Neue Boote, die nach 1998 in der Europäischen Union auf den Markt gebracht wurden, müssen die CE-Kennzeichnung tragen. Überprüfen Sie das Typenschild des Herstellers (in der Regel in der Kabine oder im Cockpit). Wenn Ihr Boot älter ist oder aus einem Nicht-EU-Land importiert wurde, ist es wahrscheinlich nicht CE-gekennzeichnet.
Wie lange ist ein Feuerlöscher gültig?
Feuerlöscher haben in der Regel eine Lebensdauer von 5 bis 10 Jahren, je nach Modell und Hersteller. Überprüfen Sie den Druck jährlich (Manometer im grünen Bereich) und beachten Sie die auf dem Etikett angegebenen Verfallsdaten.
Kann ich das fest installierte UKW-Funkgerät durch ein tragbares Gerät auf halber See ersetzen?
Nein. Seit der Aktualisierung im Jahr 2019 ist ein fest installiertes UKW-Funkgerät mit DSC in der Halbhochsee (6-60 Seemeilen) zwingend vorgeschrieben. Ein tragbares UKW-Funkgerät kann es nicht ersetzen, da seine Reichweite begrenzt ist (6-15 Seemeilen) und es nicht über das automatische digitale Selektivrufsystem verfügt.
Wo finde ich die Aktualisierungen der Division 240?
Die aktuelle Division 240 ist auf der offiziellen Website des Ministeriums für Meeresangelegenheiten oder bei den Meeresbehörden verfügbar. Auch Ihr Wassersportzentrum oder Ihr Yachthafen verfügt in der Regel über die aktuelle Dokumentation.